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Archiv der Kategorie: Seelenpflaster & Reisen

Dies und Das

oder: Seelenpflasters Leben im Schnelldurchlauf

So meine Lieben, nachdem es die letzten Tage etwas ruhiger hier war, gibts heute wieder Infos für euch. Ich habe die letzte Woche mit Junior bei meinen Eltern verbracht, schließlich mussten die ja auch noch die Neuigkeiten mitgeteilt bekommen. :mrgreen: Mit etwas Verspätung sind wir Dienstag Abend kurz nach 19 Uhr bei meinen Eltern aufgeschlagen und trotz “luftiger” Kleidung meinte meine Mom später, sie hätte es gesehen, als ich in der Tür stand. Ich vermute allerdings eher, dass sie das Fotoalbum entdeckt hatte, auf dem in großen Buchstaben “Unser Enkelkind” stand. Aber sie meint, sie hat es definitiv gesehen.

Nachdem dann also die ersten Minuten vergangen waren und Oma und Opa die News erstmal verdauen konnten, stand die Planung der kommenden Tage an, schließlich sollte die Zeit ja sinnvoll genutzt werden, da meine Mom durch ihren Trümmerbruch noch immer gehandicapt ist. Großeinkauf, Haushalt… ich kam mir vor wie zuhause. Nur, dass ich eigentlich Urlaub hatte. Aber etwas Gutes hatte es auch: Ich habe ein paar Klamotten gekauft, die mir umstandsgerecht durch die kommenden Wochen und Monate helfen sollten und meine Mom hat sich innerlich wohl doch etwas über den Nachwuchs gefreut und kaufte ein paar Babysachen. Mit meinem Dad durfte ich dann sämtliche Lebensmittel-Discounter der nächsten Stadt abgrasen, alles im Eiltempo, damit man ja pünktlich wieder zuhause ist. Ein Gehetze, aber eigentlich kann er ja soooo schlecht gehen. Fit wie ein Turnschuh war er und ich hatte manchmal meine liebe Mühe, mit ihm Schritt zu halten, war ich doch auf Bummeln eingestellt… *seufz*

Das war der Mittwoch… Am Donnerstag stand ein Krankenbesuch bei meinem Onkel an. Der hatte vor gut zwei Wochen eine Krebs-OP und ist in dementsprechend schlechtem Zustand. Vor ihm liegt noch eine weitere OP und dann Chemotherapie. Er versucht, optimistisch zu sein und verdrängt die Tatsachen so gut er kann. Und ganz ehrlich – ich war in dem Moment sehr froh darum. So blöd wie sich das vielleicht anhören mag, aber ich hätte nicht gewusst, wie ich hätte damit umgehen sollen, wenn er anders reagiert hätte… Der Donnerstag war ganz schön heavy.

Am Freitag waren meine Eltern mit den üblichen Ehestreitigkeiten beschäftigt. Meine Mutter beschwert sich, dass mein Dad ihr nicht hilft und mein Dad vertritt berechtigterweise die Meinung, dass er ihr sowieso nichts recht machen kann… Ich habe an einem Tag die Betten gemacht von uns allen, aber natürlich so wie ich das immer mache. Meine Mom faltet sie wohl anders, dementsprechend war alles falsch. :roll:

Da kam mir am Freitag die Einladung meiner Tante sehr gelegen, die uns alle zusammen auf Kaffee und Kuchen zu sich nach Hause eingeladen hatte. Als wir wieder bei meinen Eltern waren, hieß es dann schon wieder Tasche packen und Samstag früh ging es auf den 600 Kilometer Heimweg. Ich bin heute noch kaputt und zähle schon die Stunden, wann ich endlich in meinem Bett liegen darf…

 
 

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Urlaubswoche, die Kurzfassung

oder: Überraschung!

Lezte Woche war es endlich soweit – der heißersehnte Urlaub konnte beginnen. Am Montag wurden dann erstmal noch ein paar wichtige Unterlagen bearbeitet und am Nachmittag gings dann zum schwedischen Möbelriesen. Und wir haben NUR knapp 30 EUR ausgegeben. Die obligatorischen Kerzen waren natürlich dabei und eine Leselampe für Junior. Das war es dann aber auch schon – zugegeben wir sind quasi auch nur einmal durchs Möbelhaus geeilt. Wir brauchen ja einen adäquaten Unterschrank für die Riesenglotze, die Anschaffung wurde aber noch nicht getätigt.

Am Dienstag war hier Feiertag und dem Wetter entsprechend haben wir den Tag zuhause verbracht. Schließlich hieß es Kofferpacken – wollten Junior und ich doch am Mittwoch zu meinen Ellis fahren. :-D Mittwoch früh um acht gings los, 6 Std. Autofahrt lagen vor uns. Auf der A9 hatte es in der Gegenrichtung heftig gerumst und Junior sah staunend zu als genau vor unseren Augen der Rettungshubi mitten auf der Autobahn gelandet ist. Traurigstes Highlight…

Am Nachmittag pünktlich zum Kaffeetrinken sind wir dann mit einem Kuchen unterm Arm bei meinen Ellis aufgeschlagen. Wie das bei Überraschungsbesuchen so üblich ist, haben wir geklingelt und auf die Frage, wer da sei, haben wir nur “Post!” gerufen. Der Blick meines Paps als er die Tür öffnete war göttlich… Glücksmoment!

Donnerstag und Freitag haben wir dann mit Einkaufen und Rumkutschen verbracht – mein Dad hatte am Wochenende Geburtstag und entsprechend musste das ja vorbereitet werden. Doch das allertollste Highlight sollte ja noch kommen.

MEINE PÜPPIMAUS! Die Grinsebacke und ich haben uns am Freitagabend in Wernigerode getroffen. Hach, war das toll! Knuddelrunde direkt aufm Parkplatz! :mrgreen: Nachdem wir uns halbwegs wieder eingekriegt hatten, ging es zum Griechen und es gab erstmal einen Sekt – Rotkäppchen, klaro!!! Das Essen war super, der Ouzo wurde langsam war, schließlich musste ich ja noch heimfahren und meine Püppimaus mag das Zeug eigentlich nicht. Als die Plürre dann so richtig Zimemrtemperatur hatte, nahm die Grinsebacke all ihren Mut zusammen und kippte die zwei Ouzi, Ouzos oder wie auch immer die Mehrzahl ist, hinter die Binde. Puppenlustig war es eh schon, was sollte noch schiefgehen. Der Abend wurde noch spannender – aber das geht euch alle nix an, ihr ward ja nicht dabei! :-P

Samstag traf sich dann die “buckelige Verwandschaft” bei meinen Ellis zum Kaffeetrinken. Fazit: ich hab ja schon nicht viel Ahnung von Läpptopp und Co. aber mein Onkel hats echt gerissen. Er hat Skype ja jetzt für sich entdeckt, um mit seinen Töchtern in Kontakt zu bleiben. Er hat dann gefragt, ob ich mich mit Skype auskenne und sein Schleppi vorgekramt. Er gibt seinen Benutzernamen und sein Passwort ein, klickt auf “neuen Kontakt anlegen” und wundert sich, warum er sich nicht anmelden kann. O M F G !!! Auf den Kommentar seiner Frau, dass er da bestimmt was falsch macht, meinte er nur:

“Halt den Mund, du hast doch keine Ahnung!”
Ich hatte den gleichen Gedanken, nur nicht auf seine Frau bezogen! *kopfkratz* Du lieber Himmel.

Sonntag früh gings dann durch dicke Nebelschwaden wieder heim und schon war ne Woche Urlaub rum. Ihr fandet das jetzt zu kurz? Tja, ging mir genauso! :mrgreen:

 
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Geschrieben von - 7. November 2011 in Seelenpflaster & Reisen

 

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Woche gestrichen

oder: Scheiße kommt auch immer knüppeldick!

Ja, ich weiß, sonst wäre das Leben ja langweilig. Ist mir aber gerade wurscht, ich will in den Arm genommen werden. So. Frau Seelenpflaster hätte es schon am Samstag ahnen müssen…

Liebling kaufte eine 60 Zoll Flachglotze, mal eben so zwischen Frühstück und Abendessen. Mittagessen fällt bei uns am WE immer aus… Meine imaginären Jalousien schlossen sich als ich erkannte, was der Mitarbeiter vom “Ich-bin-doch-nicht-blöd” Markt da ranrollte. Laune im Keller – Eiszeit in der Hütte Seelenpflaster. Dagegen ist Alaska noch geheizt! Aber nun ist die Glotze mal da auf Wunsch eines einzelnen Herren. Freude will nicht aufkommen.

Montag und Dienstag haben sich als Volldeppentage im Büro entpuppt und meine Motivation, morgens aufzustehen und in die Arbeit zu fahren, geht gegen Null. Mein Chef zieht schriftlich getroffene Vereinbarungen zurück, joar, kann man ja mal machen. Nett, wenn man dann zu hören bekommt: “Jeder ist ersetzbar!” Jahaaa das schreit doch geradezu danach, auch so verstanden zu werden. Dann schreiben wir mal Bewerbungen. Dann kann er ersetzen wie er will. Solangsam reichts.

In zwei Wochen gehts in die alte Heimat – ich muss erstmal raus hier und weg und was anderes sehen. Und wahrscheinlich die Madi-Maus treffen, wenns irgendwie geht und Geburtstag vom Papa feiern. Jupp. Darauf freue ich mich und bis dahin, muss körperliche Anwesenheit an gewissen Orten dieser Erde ausreichen. :-P

 

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Elternbesuch

oder: “Scheiß-Bayern”

Das waren die Worte meiner Mom, nicht meine! Seitdem Junior und ich nach Bayern gezogen sind, hat speziell meine Mutter ein gespaltenes Verhältnis zu diesem Bundesland. Sie sagt, sie kann den FC Bayern München nicht leiden, ich sage, das ist ein Ausrede…

Dennoch waren meine Eltern jetzt für ein paar Tage bei uns. Zusammenfassend kann man sagen, dass sich alle sehr zusammenreißen mussten, damit wir die Tage ohne größere Schäden überstehen… Es war recht anstrengend, für alle. Außer für meinen Dad. Der hockte sich einfach auf die Couch, nahm ein Weißbier in die Hand und ließ den Trubel um sich herum einfach unbeachtet. Recht hatte er.

Mittwoch Abend kamen meine Ellis nach 10 Stunden Zugfahrt hier am Bahnhof an. Völlig fertig gings nach Hause und es folgte die obligatorische Wohnungsführung. Meine Mutter fand alles sehr beengt und klein. Nunja, die beiden bewohnen ein Einfamilienhaus allein. Da kann einem eine Dreizimmerwohnung schon mal klein vorkommen… :mrgreen:

Nachdem irgendwann auch die Schlafplatzverteilung geregelt war, krochen wir alle in die Federn. Donnerstag vormittag wurde dann erstmal die Stadt in Augenschein genommen – was uns dann doch Pluspunkte einbrachte. Die Stadt wurde für sehr schön befunden. Was ein Glück. Mein Dad enthielt sich jeglicher Meinungsbildung und war froh, wenn er einfach seine Ruhe hatte und er nicht laufend von meiner Mutter angezählt wurde. Er tut mir schon leid, so sollte man nicht miteinander umgehen - andererseits kann nur er es ändern, indem er meiner Mutter EInhalt gebietet… Aber das gehört hier nicht her.

Am Freitag waren wir ein bissl shoppen in der Innenstadt und am Samstag haben wir das Schlittchen beladen und sind nach Österreich rübergedüst. An einen kleinen See (klein ist relativ :mrgreen: ) und haben es uns gut gehen lassen. Es war superschönes Wetter, strahlend blauer Himmel und die Sonne lachte von oben. 

Am Sonntag waren wir nochmal auf einem Berg hier in der Nähe, mit Wetterstation und Kirche. Dummerweise… Bayern, Sonntag, Kirche – finde den Fehler!!! Der Parkplatz war gerappelt voll, alles lief in Trachten rum und die Andacht wurde per Lautsprechern in Freie übertragen… :shock: Nach einer Stunde hatten wir genug und ließen den Tag dann so “dahinplätschern”. Sind nochmal ne Runde spazieren gegangen und die Koffer wurde gepackt.

Montag früh, gegen acht, hatte ich beide Ellis wieder in den Zug gesetzt und nun sind sie heil und munter wieder zuhause gelandet. Und ich werde jetzt meinen Urlaub genießen! So!

In diesem Sinne

 

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2 Wochen St. Petersburg in 2 Tagen, letzter Teil

oder: Sorry, aber ging nicht eher…

Zunächst einmal sorry für die Verspätung des Artikels, der ja bereits am vergangenen Wochenende hier erscheinen sollte. Ging leider aus organisatorischen Gründen nicht, daher eben heute:

Die geilste Party des Jahres findet immer Mitte Juni an der Newa statt. Etwa 3 Millionen Menschen bevölkerten in diesem Jahr das Areal rund um die Schlossbrücke, um sich der Stimmung hinzugeben, klassischer Musik und einem gigantischen Feuerwerk. Und da Bilder bekanntlich mehr sagen, als 1.000 Worte: viel Spaß beim Anschauen:

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Schön wars und viele unvergessliche Momente erlebt…

 

 
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Geschrieben von - 7. Juli 2011 in Seelenpflaster & Reisen

 

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Vorankündigung

oder: Dabei sein ist alles…

Einfach lesen, sacken lassen und am Wochenende gibts dann den krönenden Abschluss der Reihe “2 Wochen St. Petersburg in 2 Tagen” Nur soviel vorab: Die Bürgermeisterin macht tatsächlich das Wetter!!!

Ihr dürft gespannt sein :mrgreen:

 
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Geschrieben von - 29. Juni 2011 in Seelenpflaster & Reisen

 

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2 Wochen St. Petersburg in 2 Tagen, Teil 2

oder: Jawohl, Eure Admiralität!

Wie bereits erwähnt, bestand der Firmenausflug nach St. Petersburg aus unendlich vielen zu Fuß zurück gelegten Kilometern, an vielen Sehenswürdigkeiten entlang. Aufgrund der Kürze der Zeit konnten wir nicht alle von innen besichtigen, aber von außen haben wir sie alle gesehen :mrgreen:

Wie ein kleiner Kreml sieht sie aus, die Blutkirche:mrgreen: Am ehernen Reiter gings genauso vorbei wie am Winterpalast, der EremitageSt. Petersburg ist schon eine sehr beeindruckende Stadt, aber in 2 Tagen nie und nimmer zu schaffen. Darum für euch eine kleine Zusammenfassung zum Anschauen:

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to be continued

 
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Geschrieben von - 27. Juni 2011 in Seelenpflaster & Reisen

 

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2 Wochen St. Petersburg in 2 Tagen, Teil 1

oder: Geht nicht, gibts nicht!

Das Wichtigste zuerst – wir haben es alle überlebt und sind heil wieder in Deutschland gelandet. ;-) Und EHEC haben wir auch nicht mitgebracht.

Die kommenden Tage gibts für euch immer mal wieder ein Schmankerl mit Bildern aus Sankt Petersburg.

Heute gibts zum Einstieg die Anreise in Kurzfassung:

Am Freitag gings ja los. Treffpunkt war 3 Uhr aufd Nacht (so heißt das hier in Bayern :mrgreen: ), direkt am Büro. Mit insgesamt drei Autos fuhren wir nach München zum Flughafen. Kollegin und ich waren im “Partyauto” untergebracht, so dass schon die Fahrt recht lustig war trotz der tiefschlafüblichen Uhrzeit.  Das Lachen verging uns dann aber recht schnell, als wir in München ankamen. Unser Flieger hatte nämlich fast ne Stunde Verspätung. Uns schwante, dass es mit dem Umsteigen in Frankfurt recht eng werden würde… Wie eng sollte sich noch rausstellen.

Also erstmal ein kurzes Frühstück im Flughafen München und dann langsam einchecken. Alles problemlos.

Irgendwann dann zum Boarding und kurz vor 7 Uhr dann endlich mal den Himmel über München erreicht:

Ankunft nach einem recht ruckeligen Flug in Frankfurt um 8:25 Uhr – am Ende des Flughafens, gefühlt. Weiterflug nach St. Petersburg um 08:35 Uhr – holla, das wird ganz schön eng. Raus ausm Flieger, rein innen Bus und ab zum neuen Einchecken für Weiterflug. Weiß jemand von euch, wie bekloppt eigentlich der Flughafen in Frankfurt aufgebaut ist??? Da rennt man von oben nach unten und wieder nach oben. Alles in 10 Minuten im Laufschritt – Frühsport ist für Anfänger, das war schon Hochleistungsdreikampf: Laufen, den künftigen Hotelzimmernachbarn im Auge behalten, Tasche festhalten. Dementsprechend fertig und manch einer am Rande eines Nervenzusammenbruchs erreichten wir dann unseren Weiterflug. Der hatte glücklicherweise auch Verspätung, weil das Personal im Tower FFM sich erst noch mit dem neuen Tower “anfreunden” muss. Glück im Unglück.

Weiterflug nach St. Petersburg war dann recht erholsam. Das währte allerdings nicht lange. Die Ankunft im Flughafen glich einer Zeitenreise. 20 Jahre zurück und DDR. Aber hallo. Die 3 Büro-Ossis fanden sich aus Gründen :mrgreen: recht schnell zurecht, der Kulturschock für die westliche Bürobesetzung war wesentlich größer:

Nach dem Verlassen des “zurückgebliebenen” Flughafengebäudes wurden wir herzlich von unserer Reiseleiterin empfangen und zum Hotel chauffiert. Auf dem Weg dorthin entstand bereits ein erster Eindruck des doch recht westlich geprägten Sankt Petersburg:

to be continued…

 
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Geschrieben von - 21. Juni 2011 in Seelenpflaster & Reisen

 

Langes Wochenende

oder: Mops-Touring

Mein Schatz hat ja seit Mittwoch sein Wunschmotorrad ausgeliehen und war die ganzen Tage auf Tour mit Mops [bayerisch für Motorrad :mrgreen: ]. Gestern durfte, konnte, wollte, musste Frau Seelenpflaster dann auch mal mit. Also die Haare unter den Helm gestopft und ruff auf den Bock. Nun ja, elegant aufsteigen sieht wohl anders aus…

Schatz war sehr liebenswürdig und fuhr erstmal sachte mit der kostbaren Fracht in seinem Rücken. *gnihihihi* Ich wusste zunächst auch nicht wirklich, wo ich mich festklammernhalten sollte und sehen konnte ich auch nichts. Schatzis Schultern sind doch zu breit, um meine Augen drumherum schweifen zu lassen. Hab ich doch ein Problem damit, wenn ich die Richtungsänderung nicht mitbekomme bzw. nicht sehe, wann er womöglich bremsen wird…

Bremsen, achja, da war ja was. Wenn man das letzte Mal mit gefühlten 10 Jahren bei Papa auf der ollen Simson gesessen hat, dann ist das schon verdammt lange her… Und irgendwie bremste Papa auch nie so sehr, dass ich ein Stück nach vorn rutsche und mich nur noch der natürliche Airbag einer Frau davon abhält, mit Herrn Schatz eins zu werden :mrgreen:   Nach jedem stärkeren Bremsmanöver rückte ich also wieder ein Stück von Schatz weg, um nicht dauernd mit meinem Helm gegen seinen zu “tocken”…

Tock… Tock, da war ja noch was *lach* Ja also, ähämmm, jedes Mal, wenn der Gang gewechselt wurde, hatte ich das Gefühl, mit meinem Helm gegen seinen zu “tocken” – mehr als peinlich sag ich euch – man soll ja den Fahrer nicht ablenken… Zur Erholung gings in einen Biergarten, mit Freunden treffen. Scheee wars :-) Es wurde über graue Haare geschwätzt, über Helm”tockerei” und herumrutschende Seelenpflaster auf Motorrädern. Nachdem man mich dann aufgeklärt hatte, wie sich eine ordentliche Motorradbraut zu verhalten hat, ging es auf den Heimweg. Es kam wie es kommen musste…

Runter vom Parkplatz und *waaahhhh, schnell an Schatz festkrallen* VOLLGAS. Gefühlt. Also mir kams so vor. Es dauerte unheimlich lange bis ich endlich meine Hand am Visier hatte, um es zu schließen. Aber da Frau Seelenpflaster ja eine gewisse  Affinität zu schnellen Fahrzeugen hat, stieg sie dann doch breit grinsend vom Mops herunter und beschloss, ab dem kommenden Jahr dann öfter mal mit Schatz die Straßen zu räubern.

Falls also jemand Motorradklamotten in Größe 36/38 abzugeben hat, bitte melden! :mrgreen:

 

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Hauptsache mit ner Frau

oder: Teambesprechung St. Petersburg

Es geht ja seit Wochen bei so ziemlich jeder Teamrunde um das Thema St. Petersburg. Dafür, dass wir effektiv nur 1,5 Tage dort sind, gibt es allerhand Probleme zu klären… :shock:

So zum Beispiel die Zimmeraufteilung. Es wurden Doppelzimmer gebucht und immer 2 Jungs oder 2 Mädelz sollen auf ein Zimmer. Damit da nüscht passiert, was einen noch lange an die Reise erinnert! *schüttel*

Soweit, so unklar. Einzige Ausnahme stellt der Seniorchef dar, auf dessen Mist die Reise ja gewachsen ist. Der schläft mit Frauchen im Zimmer, dachten wir zumindest! :mrgreen:   Der alte Schwerenöter *gnihihihi*

Auf jeden Fall rutschte ihm bei der Zimmerverteilung folgendes raus:

“Naja, mir ist das egal. Hauptsache ich schlafe mit irgendeiner Frau in dem Zimmer!”

Sodom und Gomorra, ich sachs ja. Und das in Bayern, ich bin zutiefst erschüttert. Jawohl, ja!

 

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