oder: Alles sehr gesittet
Im Allgemeinen haben Weihnachtsfeiern ja den Ruf eines gnadenlosen Besäufnisses. Ganz anders bei uns. Unser Praktikant sagte heute rückblickend, dass es eine “lammfromme Veranstaltung” war. Ja, wir können auch lieb – oder: wir mussten alle noch heimfahren, wie mans eben nimmt!
Junior Chef war ein aufgeregtes Nervenbündel, seine erste Weihnachtsfeier als Chef eben. Da darf man aufgeregt sein – besonders, ja besonders, wenn man sich hat was tolles für die lieben Mitarbeiter einfallen lassen. Aber erstmal gabs Essen. Ist ja wichtig bei so einer Weihnachtsfeier. Und das konnte sich sehen lassen:
Vollgefressen wie ein Elch am Heuwagen saßen wir am Tisch und kochten so vor uns hin. Leute, das war heiß in der Blockhütte… *schwitz* Irgend jemand hatte mal so richtig einheizen lassen… Nachdem wir uns alle etwas gesammelt hatten, fress- und schwitztechnisch, kam Chefs großer Auftritt.
Ein Weihnachtsmann oder wie auch immer der in Bayern heißt, betrat zusammen mit einem verklemmten Engel den Raum. Unterm Arm ein goldenes Buch. Zu jedem Mitarbeiter hatte er sich einen tollen Reim einfallen lassen, was arg zur Belustigung der Truppe beigetragen hat.
Dann gings an Schrottwichteln. Das war total cooool.

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Mein altes Essgeschirr hat einen Abnehmer gefunden. Er war wohl weniger begeistert – ich schon. Ich war es ja losgeworden. Stattdessen bekam ich eine alte Deckenlampe und ne Kuhkette. *gnihihi* Muss ich mal schauen, wo ich die am Bett festmache und Schatz den Ring dann durch die Nase hämmer!
Das allerweltbestesteste Geschenk hat der Senior-Chef bekommen. Aber das meine Lieben… verrat ich euch nicht. Das ist nämlich für dafür da, dass seine Frau nicht abhanden kommt. Jawohl ja!
Es war ein toller Abend, es hat alles geklappt und wir hatten zusammen ne Menge Spaß!
Danke!!!